Investitionstätigkeit

Für die Investitionstätigkeit verwendete die Gesellschaft in den Jahren 2010 bzw. 2009 Cash Flow in Höhe von 1.125 MIO US $ bzw. 698 MIO US $.

Die Investitionen in Sachanlagen betrugen nach Abzug von Einnahmen aus Abgängen 507 MIO US $ für das Geschäftsjahr 2010 und 562 MIO US $ für das Geschäftsjahr 2009. Für das Jahr 2010 betrugen die Investitionen in Sachanlagen im Segment Nordamerika 286 MIO US $ und im Segment International 221 MIO US $. Die Investitionen in Sachanlagen in 2009 betrugen 295 MIO US $ im Segment Nordamerika und 267 MIO US $ im Segment International. Der größte Teil der Investitionsausgaben wurde für die Instandhaltung bestehender Kliniken, die Ausrüstung neuer Kliniken, die Instandhaltung und den Ausbau der Produktionskapazitäten, vorwiegend in Nordamerika und Deutschland sowie für Dialysegeräte, die Kunden, überwiegend im Segment International, zur Verfügung gestellt wurden, verwendet. Die Investitionen in Sachanlagen betrugen in den Jahren 2010 bzw. 2009 etwa 4% bzw. 5% der Umsatzerlöse.

Für Akquisitionen, die vornehmlich den Erwerb von Dialysekliniken und den Erwerb des internationalen Peritonealdialyse-Geschäfts von Gambro betreffen, sowie für die Gründung eines Gemeinschaftsunter nehmen mit Galenica, Ltd. (abhängig von der Zustimmung der Kartellbehörden in einigen Regionen) für Medikamente zur Nierentherapie und den Erwerb von Lizenzen investierte die Gesellschaft in 2010 Mittel in Höhe von etwa 632 MIO US $ (237 MIO US $ im Segment Nordamerika, 373 MIO US $ im Segment International und 22 MIO US $ in den Zentralbereichen), im Vergleich zu 188 MIO US $ im Geschäftsjahr 2009 (124 MIO US $ im Segment Nordamerika und 64 MIO US $ im Segment International). Zusätzlich investierte die Gesellschaft während des Geschäftsjahrs 2010 100 MIO € (133 MIO US $ zum 30. September 2010) in kurzfristige Termingeldanlagen bei Banken. Diese kurzfristigen Termingeldanlagen bei Banken wurden im vierten Quartal 2010 zurückgezahlt. Des Weiteren verzeichnete die Gesellschaft in den Jahren 2010 bzw. 2009 Einzahlungen von 14 MIO US $ bzw. 2 MIO US $ im Zusammenhang mit Veräußerungen von Anteilen an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen. In 2008 vergab die Gesellschaft ein Darlehen in Höhe von 50 MIO US $ an ihre Muttergesellschaft Fresenius SE & Co. KGaA (bis zum 27. Januar 2011 Fresenius SE), Bad Homburg v.d.H. (im Folgenden Fresenius SE), welches am 30. April 2009 zurückgezahlt worden ist.

Für 2011 sind Investitionen in Sachanlagen in Höhe von etwa 5% des Umsatzes sowie Akquisitionen im Umfang von rund. 1.200 MIO US $ vorgesehen, einschliesslich der am 4. Januar 2011 bekannt gegebenen Übernahme des International Dialysis Centers von 485 MIO €, dem Dialysedienstleistungsgeschäfts von Euromedic International.

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