Ertragslage
Umsatz
Fresenius Medical Care verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010 erneut ein deutliches Umsatzplus von 7% auf 12,05 MRD US $, währungsbereinigt lag der Zuwachs ebenfalls bei 7%. Das organische Umsatzwachstum betrug 6%, der Anteil von Akquisitionen abzüglich von Desinvestitionen an der Umsatzsteigerung 1%. Zum Umsatzwachstum im Jahr 2010 haben beide Segmente – Nordamerika und International – beigetragen. Nordamerika ist nach wie vor unsere wichtigste Geschäftsregion: Hier haben wir im Berichtsjahr rund 67% unseres Gesamtumsatzes und damit einen ähnlich hohen Anteil wie im Vorjahr erzielt.
Der Umsatz in Nordamerika stieg im vergangenen Geschäftsjahr um 7% auf 8,13 MRD US $. Das organische Umsatzwachstum lag bei 6%, Akquisitionen hatten einen leicht positiven Effekt von 1%. Wie in den Vorjahren erzielten wir in Nordamerika den weitaus größten Umsatzbeitrag von 90% mit Dialysedienstleistungen.
Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen wuchs in der Region Nordamerika um 7% auf 7,30 MRD US $. Das organische Umsatzwachstum lag ebenfalls bei 7%. Die durchschnittliche Vergütung je Dialysebehandlung in den USA – unserem größten Markt – ist im Berichtsjahr um 3% von 347 auf 356 US $ gestiegen. Diese Zunahme basiert hauptsächlich auf der Erhöhung der Erstattungssätze, insbesondere der privaten Versicherungen.
Das Umsatzwachstum von 1% auf 827 MIO US $ bei den Dialyseprodukten in Nordamerika war hauptsächlich auf erhöhte Umsätze mit Blutschlauchsystemen, Lösungen, Konzentraten und Dialysegeräten zurückzuführen. Dies wurde teilweise aufgehoben durch niedrigere Arzneimittelumsätze.
Ebenfalls eine sehr gute operative Entwicklung verzeichnete das Segment International, das alle Regionen außerhalb Nordamerikas umfasst. Der Umsatz stieg 2010 um 8% auf 3,92 MRD US $. Das organische Umsatzwachstum belief sich auf 5%, Akquisitionen abzüglich von Desinvestitionen hatten einen positiven Effekt von 3%. Durch den starken Ausbau unseres Kliniknetzes hat sich auch im Segment International das Gewicht in Richtung Servicebereich verschoben; unverändert dominiert hier aber mit einem Umsatzanteil von 55% das Geschäft mit Dialyseprodukten. Ein Grund für den im Vergleich zu Nordamerika niedrigeren Umsatzanteil des Dienstleistungsgeschäfts im Segment International ist die unterschiedliche Entwicklung und Ausgestaltung der Gesundheitssysteme. In einigen Ländern sind wir bislang nicht als Betreiber eigener Dialysekliniken tätig, weil die wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen – etwa die entsprechenden Vergütungsstrukturen oder funktionierende Gesundheitssysteme – dafür häufig noch nicht gegeben sind.
Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen im Segment International wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 14% auf 1,77 MRD US $, der währungsbereinigte Zuwachs betrug 13%, Akquisitionen trugen mit 8% zum Umsatzwachstum bei, das organische Umsatzwachstum lag bei 6%. Der Umsatz mit Dialyseprodukten stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr um 4% auf 2,16 MRD US $, währungsbereinigt ergab sich die gleiche Steigerungsrate. Der höhere Absatz in weiten Teilen des Produktportfolios (zum Beispiel bei Dialysatoren, Lösungen und Konzentraten) wurde teilweise durch niedrigere Arzneimittelumsätze aufgehoben.
Zum Ende des Geschäftsjahres 2010 haben wir 2.757 Dialysekliniken betrieben, 8% mehr als Ende 2009. Die Zahl der von uns zum Ende des Jahres behandelten Dialysepatienten belief sich auf 214.648, ein Plus von 10%. Die Zahl der Behandlungen wuchs im Berichtsjahr um 8% auf rund 31,67 MIO.
Die größte Geschäftsregion im Segment International ist Europa/Naher Osten/Afrika (EMEA). Hier erhöhte sich der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um 3% auf 2,55 MRD US $. Das währungsbereinigte Umsatzplus lag bei 6%; unsere Marktposition hat sich mit dieser guten Entwicklung weiter gefestigt. Der Anteil der Region am Gesamtumsatz betrug 21% (2009: 22%). Zum Ende des Berichtsjahres betreuten wir in 499 Dialyseeinrichtungen über 38.000 Patienten, das waren über 5.600 Patienten oder 17% mehr als zwölf Monate zuvor. Im Geschäftsjahr 2010 haben wir mit Dialysedienstleistungen in dieser Region 1,08 MIO US $ umgesetzt, ein Plus von 11% gegenüber dem Vorjahr. Bereinigt um Wechselkurseffekte betrug das Umsatzplus 13%. Der Umsatz mit Dialyseprodukten belief sich auf 1,47 MRD US $, ein Minus von 2%, währungsbereinigt verzeichneten wir ein Wachstum von 1%.
UMSATZ NACH SEGMENTEN |
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|---|---|---|---|
In MIO US $ |
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2010 |
2009 |
Veränderung |
|
| Nordamerika | |||
| Dialyseprodukte | 827 | 818 | 1% |
| Dialysedienstleistungen | 7.303 | 6.794 | 7% |
GESAMT |
8.130 | 7.612 | 7% |
| International | |||
| Dialyseprodukte | 2.156 | 2.079 | 4% |
| Dialysedienstleistungen | 1.767 | 1.556 | 14% |
GESAMT |
3.923 | 3.635 | 8% |
| Weltweit | |||
| Dialyseprodukte | 2.983 | 2.897 | 3% |
| Dialysedienstleistungen | 9.070 | 8.350 | 9% |
GESAMT |
12.053 | 11.247 | 7% |
Das Geschäft in Lateinamerika hat sich ebenfalls positiv entwickelt. Der Umsatz erhöhte sich um 16% auf 597 MIO US $; bereinigt um Währungseinflüsse ergab sich ein Plus von 9%. Der Anteil am Gesamtumsatz blieb unverändert gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen nahm um 15% (währungsbereinigt 9%) zu und belief sich auf 400 MIO US $. Mit Dialyseprodukten haben wir 197 MIO US $ umgesetzt und damit eine Steigerung von 18% gegenüber dem Vorjahr erzielt (währungsbereinigt 9%). In den 193 Dialysekliniken dieser Geschäftsregion unterzogen sich zum Ende des Jahres 2010 mehr als 22.000 Patienten einer Dialysebehandlung.
Die Region Asien-Pazifik verzeichnete einen Umsatzanstieg von 22% auf 777 MIO US $. Währungsbereinigt lag das Umsatzwachstum bei 15%. Der Beitrag dieser Region zum Gesamtumsatz belief sich auf 7% gegenüber 5% im Vorjahr. Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen erhöhte sich um 25% (währungsbereinigt 20%) auf 284 MIO US $. Der Umsatz mit Dialyseprodukten stieg im Berichtsjahr in dieser Region um 20% (währungsbereinigt 12%) auf 493 MIO US $.
UMSATZENTWICKLUNG NACH SEGMENTEN |
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|---|---|---|---|---|---|---|
In MIO US $ |
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2010 |
2009 |
Veränderung |
Organisches Wachstum |
Akquisitionen/ Desinvestitionen |
Anteil am Gesamtumsatz |
|
| Nordamerika | 8.130 | 7.612 | 7% | 6% | 1% | 67% |
| International | 3.923 | 3.635 | 8% | 5% | 3% (netto) | 33% |
GESAMT |
12.053 | 11.247 | 7% | 6% | 1% (netto) | 100% |
| Dialysedienstleistungen | 9.070 | 8.350 | 9% | 7% | 2% (netto) | 75% |
| Dialyseprodukte | 2.983 | 2.897 | 3% | 3% | 0% | 25% |
GESAMT |
12.053 | 11.247 | 7% | 6% | 1% (netto) | 100% |
UMSATZ NACH REGIONEN |
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|---|---|---|---|---|
In MIO US $ |
||||
2010 |
2009 |
Veränderung |
Anteil am Gesamtumsatz |
|
| Nordamerika | 8.130 | 7.612 | 7% | 67% |
| Europa/Naher Osten/Afrika | 2.549 | 2.479 | 3% | 21% |
| Lateinamerika | 597 | 517 | 16% | 5% |
| Asien-Pazifik | 777 | 639 | 22% | 7% |
GESAMT |
12.053 | 11.247 | 7% | 100% |
PATIENTEN |
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|---|---|---|---|
2010 |
2009 |
Veränderung |
|
| Nordamerika | 137.689 | 132.262 | 4% |
| Europa/Naher Osten/Afrika | 38.061 | 32.409 | 17% |
| Lateinamerika | 22.471 | 20.937 | 7% |
| Asien-Pazifik | 16.427 | 10.007 | 64% |
GESAMT |
214.648 | 195.651 | 10% |
BEHANDLUNGEN |
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|---|---|---|---|
in MIO |
|||
2010 |
2009 |
Veränderung |
|
| Nordamerika | 20,85 | 19,87 | 5% |
| Europa/Naher Osten/Afrika | 5,45 | 4,83 | 13% |
| Lateinamerika | 3,39 | 3,22 | 5% |
| Asien-Pazifik | 1,97 | 1,51 | 30% |
GESAMT |
31,67 | 29,43 | 8% |
Ergebnis
Operatives Ergebnis (EBIT)
Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg im Jahr 2010 insgesamt um 10% auf 1,92 MRD US $. Die operative Marge lag bei 16,0% und damit über dem Vorjahreswert von 15,6%, maßgeblich infolge der verbesserten operativen Marge in Nordamerika.
Im Segment Nordamerika ist das operative Ergebnis im Jahr 2010 um 11% auf 1,39 MRD US $ gestiegen. Die operative Marge lag bei 17,0%, nach 16,4% im Jahr 2009. Die Erhöhung der operativen Marge ist weitgehend eine Folge höherer Erstattungssätze sowie der vorteilhaften Entwicklung der Kosten für Arzneimittel.
Im Segment International verzeichneten wir einen Anstieg des operativen Ergebnisses von 6% auf 678 MIO US $. Die operative Marge verringerte sich von 17,5% auf 17,3%. Gründe hierfür waren niedrigere Bruttoergebnismargen bei neu erworbenen Dialysekliniken und der Einfluss der hohen Inflation in Venezuela. Zudem war im Jahr 2009 eine Bewertungsanpassung der Vorräte – mit entsprechend positivem Ergebniseffekt – vorgenommen worden. Positiv machten sich sowohl Größenvorteile aus dem Umsatzwachstum als auch günstige Währungseffekte bemerkbar.
Insbesondere bedingt durch höhere Kosten im Zusammenhang mit Akquisitionen und höheren Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen sind im Verlauf des vergangenen Geschäftsjahres auch die Kosten für die Zentralbereiche erwartungsgemäß gestiegen. Der gesamte operative Aufwand für die Zentralbereiche lag im Jahr 2010 bei 140 MIO US $, nach 131 MIO US $ im Vorjahr.
OPERATIVES ERGEBNIS (EBIT) |
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|---|---|---|---|
in MIO US $ |
|||
2010 |
2009 |
Veränderung |
|
| Nordamerika | 1.386 | 1.250 | 11% |
| International | 678 | 637 | 6% |
| Zentralbereiche | (140) | (131) | 7% |
GESAMT |
1.924 | 1.756 | 10% |
Ergebnis vor Steuern
Das Ergebnis vor Steuern erhöhte sich auf 1,64 MRD US $, ein Plus von 13% gegenüber dem Vorjahreswert von 1,46 MRD US $.
Konzernergebnis
Das Konzernergebnis (Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt) erhöhte sich im Geschäftsjahr 2010 um 10% auf 979 MIO US $, nach 891 MIO US $ im Jahr 2009.
GEKÜRZTE GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG |
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|---|---|---|---|
in MIO US $ |
|||
2010 |
2009 |
Veränderung |
|
| 1Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt. | |||
| Umsatzerlöse | 12.053 | 11.247 | 7% |
| Aufwendungen zur Erzielung des Umsatzes | 7.908 | 7.415 | 7% |
BRUTTOERGEBNIS VOM UMSATZ |
4.145 | 3.832 | 8% |
| in % vom Umsatz | 34,4 | 34,1 | — |
OPERATIVES ERGEBNIS (EBIT) |
1.924 | 1.756 | 10% |
| Zinsaufwand, netto | 280 | 300 | – 7% |
ERGEBNIS VOR STEUERN |
1.644 | 1.456 | 13% |
KONZERNERGEBNIS1 |
979 | 891 | 10% |
Entwicklung weiterer wesentlicher Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung
Bruttoergebnis
Das Bruttoergebnis vom Umsatz betrug im Berichtsjahr 4,14 MRD US $, ein Plus von 8% gegenüber 2009. Die Bruttogewinnspanne lag bei 34,4% und damit etwas über dem Vorjahreswert von 34,1%. Die erhöhte Marge ist weitgehend eine Folge des Anstiegs der Bruttoergebnismarge in Nordamerika, teilweise ausgeglichen durch einen Rückgang im Segment International.
Die Vertriebskosten und die allgemeinen Verwaltungskosten stiegen um 7% auf 2,12 MRD US $ (2009: 1,98 MRD US $). Der Anteil dieser Kosten am Umsatz lag wie im Vorjahr bei 17,6%.
Die Abschreibungen beliefen sich im Geschäftsjahr 2010 auf 503 MIO US $, im Vergleich zu 457 MIO US $ ein Jahr zuvor. Der Anstieg ist eine Folge unserer starken Investitionstätigkeit sowohl in Nordamerika als auch im Segment International.
Die Forschungs- und Entwicklungskosten erhöhtensich von 94 MIO US $ im vergangenen Jahr auf 97 MIO US $, hauptsächlich aufgrund zusätzlicher Forschungs- und Entwicklungsprogramme im Bereich der Hämodialysegeräte, der Heim-Hämodialyse und der extrakorporalen intensivmedizinischen Therapien.
Zinsergebnis
Die Nettozinsaufwendungen beliefen sich im Geschäftsjahr 2010 auf 280 MIO US $, nach 300 MIO US $ im Geschäftsjahr 2009. Diese positive Entwicklung beruht überwiegend auf niedrigeren durchschnittlichen kurzfristigen Zinssätzen. Nähere Angaben zu unserer Finanzlage finden hier sowie im Finanzbericht in Anmerkung 9.
Steuerquote
Die Ertragsteuern betrugen im vergangenem Geschäftsjahr 578 MIO US $, gegenüber 491 MIO US $ im Vorjahr. Dies entspricht einer effektiven Steuerquote von 35,2%,nach 33,7% im Jahr 2009. Wesentliche Gründe für die Erhöhung waren höhere unrealisierte Steuervorteile, niedrigere Steuereffekte aus internen Finanzierungen und die Auswirkung der nicht abzugsfähigen Verluste in Venezuela als Ergebnis der inflationsbereinigten Rechnungslegung. Diese Effekte wurden zum Teil durch die Auflösung von Wertberichtigungen auf aktive latente Steuern für steuerliche Verlustvorträge ausgeglichen.
Ergebnis je Aktie
Das Ergebnis je Aktie (Earnings per share, EPS) stieg 2010 um 9% auf 3,25 US $ pro Stammaktie, nach 2,99 US $ im Vorjahr. Diese Zahlengelten auch je Stamm-ADR (American Depository Receipt). Die durchschnittlich gewichtete Zahl der ausstehenden Aktien betrug 2010 rund 300,7 MIO (2009: 298,3 MIO), davon 296,8 MIO Stammaktien (2009: 294,4 MIO Stammaktien). Der Anstieg der Zahl ausstehender Aktien resultiert aus der Ausübung von Aktienoptionen. Nähere Erläuterungen zur Herleitung des Ergebnisses je Aktie finden Sie hier.
Wertschöpfungsrechnung
Mit der Wertschöpfungsrechnung werden die von Fresenius Medical Care im Geschäftsjahr 2010 erbrachten wirtschaftlichen Leistungen veranschaulicht. Dafür werden sämtliche Vorleistungen, wie der wertmäßige Verbrauch bezogener Güter und Leistungen sowie die Abschreibungen, von der Unternehmensleistung abgezogen. Die Wertschöpfung von Fresenius Medical Care belief sich im Geschäftsjahr 2010 auf 5,9 MRD US $, nach 5,5 MRD US $ im Jahr 2009 – ein Plus von 7,94% gegenüber dem Vorjahr. Davon entfiel der größte Teil, 67% bzw. 4 MRD US $, auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, gefolgt von 10% für die öffentliche Hand. Darlehensgeber erhielten rund 305 MIO US $ bzw. 5%. Den Aktionären und anderen Gesellschaftern flossen rund 6% bzw. 348 MIO US $ zu. Zur inneren Stärkung des Geschäfts verblieben 718 MIO US $ der Wertschöpfung im Unternehmen.
WERTSCHÖPFUNGSRECHNUNG |
||||
|---|---|---|---|---|
in MIO US $ |
||||
2010 |
2009 |
|||
| 1Unter Annahme der Zustimmung zur Gewinnverwendung 2010. | ||||
| Entstehung | ||||
| Unternehmensleistung | 12.032 | 100% | 11.325 | 100% |
| Vorleistungen | (5.612) | – 47% | (5.382) | – 48% |
| Brutto-Wertschöpfung | 6.420 | 53% | 5.943 | 52% |
| Abschreibungen | (503) | – 4% | (457) | – 4% |
NETTO-WERTSCHÖPFUNG |
5.917 | 49% | 5.486 | 48% |
| Verwendung1 | ||||
| Mitarbeiter | 3.968 | 67% | 3.709 | 68% |
| Öffentliche Hand | 578 | 10% | 491 | 9% |
| Darlehensgeber | 305 | 5% | 321 | 6% |
| Aktionäre und andere Gesellschafter | 348 | 6% | 329 | 6% |
| Unternehmen | 718 | 12% | 636 | 11% |
NETTO-WERTSCHÖPFUNG |
5.917 | 100% | 5.486 | 100% |
Auftragslage
Der Auftragsbestand ist aufgrund des Geschäftsmodells von Fresenius Medical Care, das zu knapp drei Viertel aus regelmäßig zu erbringenden Dienstleistungen besteht, keine wesentliche Kenngröße. Das Produktgeschäft ist mehrheitlich durch Verbrauchsgüter für die Einmalverwendung gekennzeichnet und wird nicht von projektbezogenen Aufträgen bestimmt, die zu wesentlichen Änderungen des Auftragsbestands innerhalb von Berichtsperioden führen könnten. Fresenius Medical Care berichtet daher nicht auf Basis dieser Finanzkennzahl. Generell lässt sich an der zuvor dargestellten Entwicklung der Patienten- und Behandlungszahlen die Stabilität unserer Auftragssituation erkennen. Unser Wachstum von 8% bei den Behandlungen sowie 10% bei den Patienten entspricht etwa dem jährlichen Wachstum des Dialysemarktes. Ein weiterer Faktor, der zur Stabilität der Auftragssituation beiträgt, ist, dass ein großer Teil der Behandlungskosten von öffentlichen Institutionen und Gesundheitssystemen getragen wird.