04.3
Operative Entwicklung
Die folgende Tabelle fasst den finanziellen Erfolg und ausgewählte operative Entwicklungen der Gesellschaft nach wesentlichen Geschäftssegmenten für die angegebenen Zeiträume zusammen. Umsätze zwischen den Segmenten betreffen hauptsächlich den Verkauf von medizinischen Geräten und Verbrauchsmaterialien vom Segment International an das Segment Nordamerika. Die Informationen sind nach dem Managementansatz aufbereitet, d.h. in der gleichen Art und Weise und auf der gleichen Basis, mit der das Management intern finanzielle Informationen zur Unterstützung von operativen Entscheidungen und zur Beurteilung der Managementergebnisse verarbeitet.
| Tabelle 04.3.1 | SEGMENTDATEN |
| in Mio. US-$ | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | ||
| Nordamerika | 7.007 |
6.664 |
| International | 3.688 |
3.134 |
| Zentralbereiche | 1 |
– |
| GESAMT | 10.696 |
9.798 |
| Umsätze zwischen den Segmenten | ||
| Nordamerika | 2 |
1 |
| International | 82 |
77 |
| GESAMT | 84 |
78 |
| Umsatzerlöse mit Dritten | ||
| Nordamerika | 7.005 |
6.663 |
| International | 3.606 |
3.057 |
| Zentralbereiche | 1 |
– |
| GESAMT | 10.612 |
9.720 |
| Abschreibungen | ||
| Nordamerika | 238 |
220 |
| International | 171 |
141 |
| Zentralbereiche | 7 |
2 |
| GESAMT | 416 |
363 |
| Operatives Ergebnis | ||
| Nordamerika | 1.168 |
1.130 |
| International | 616 |
544 |
| Zentralbereiche | (112) |
(94) |
| GESAMT | 1.672 |
1.580 |
| Zinserträge | 25 | 29 |
| Zinsaufwendungen | (361) |
(400) |
| Ertragsteuern | (489) |
(466) |
| Auf andere Gesellschafter entfallender Gewinn | (29) |
(26) |
| JAHRESÜBERSCHUSS | 818 |
717 |
KERNPUNKTE
Der Umsatz stieg um 9 % auf 10.612 Mio. US-$ (8 % zu konstanten Wechselkursen). Hierzu trugen das organische Wachstum 7 % und Akquisitionen 1 % bei.
Das operative Ergebnis erhöhte sich um 6 %.
Der Konzern-Jahresüberschuss steigerte sich um 14 %.
Genussscheinähnliche Wertpapiere in Höhe von 678 Mio. US-$ wurden zurückgezahlt.
Im Juli 2008 schloss die Gesellschaft zwei getrennte und unabhängige Lizenz- und Vertriebsvereinbarungen ab. Gegenstand dieser Vereinbarungen sind die Vermarktung und der Vertrieb von intravenös zu verabreichenden Eisenpräparaten wie z. B. Venofer und Ferinject.
KONZERNABSCHLUSS
| Tabelle 04.3.2 | ZENTRALE INDIKATOREN FÜR DEN KONZERNABSCHLUSS |
| 2008 | 2007 | Veränderung wie berichtet |
Veränderung zu konstanten Wechselkursen |
|
|---|---|---|---|---|
| Anzahl der Behandlungen | 27.866.573 |
26.442.421 |
5 % |
– |
| Organisches Behandlungswachstum | 4,5 % |
3,9 % |
– |
– |
| Umsatz in Mio. US-$ | 10.612 |
9.720 |
9 % |
8 % |
| Bruttoergebnis in % vom Umsatz | 34,2 % |
34,5 % |
– |
– |
| Vertriebs- und allgemeine Verwaltungskostenin % vom Umsatz | 17,7 % |
17,6 % |
– |
– |
| Konzern-Jahresüberschuss in Mio. US-$ | 818 |
717 |
14 % |
– |
Die Gesellschaft erbrachte 27.866.573 Behandlungen im Geschäftsjahr 2008, ein Anstieg um 5 % gegenüber 2007. Hierzu trugen das organische Behandlungswachstum 4 % und Akquisitionen 1 % bei.
Am 31. Dezember 2008 besaß, betrieb oder leitete die Gesellschaft (ohne von der Gesellschaft geleitete aber nicht konsolidierten Kliniken in den USA) 2.388 Kliniken im Vergleich zu 2.238 Kliniken am 31. Dezember 2007. Im Geschäftsjahr 2008 übernahm die Gesellschaft 48 Kliniken, eröffnete 127 Kliniken und schloss oder verkaufte 25 Kliniken. Die Anzahl der behandelten Patienten in Kliniken, die die Gesellschaft besitzt, betreibt oder leitet (ohne von der Gesellschaft geleitete aber nicht konsolidierten Kliniken in den USA), stieg um 6 % von 173.863 am 31. Dezember 2007 auf 184.086 am 31. Dezember 2008. Einschließlich der 32 Kliniken, die die Gesellschaft in den USA leitet aber nicht konsolidiert, betrug die Gesamtanzahl der Patienten 185.768.
Die Umsätze stiegen im Geschäftsjahr 2008 gegenüber dem Vergleichszeitraum in 2007 um 9 % (8 % zu konstanten Wechselkursen) aufgrund des Umsatzwachstums sowohl bei den Dialyseprodukten als auch bei den Dialysedienstleistungen.
Der Umsatz aus Dialysedienstleistungen stieg 2008 um 7 % auf 7.737 Mio. US-$ (ein Anstieg um 6 % zu konstanten Wechselkursen). Der Anstieg ist hauptsächlich zurückzuführen auf den Anstieg des organischen Behandlungswachstums (4 %), höhere Erlöse je Behandlung (2 %), Akquisitionen (1 %) und Währungsumrechnungseffekte (1 %), teilweise ausgeglichen durch Klinikverkäufe bzw. -schließungen (1 %).
Der Umsatz aus Dialyseprodukten stieg um 15 % auf 2.875 Mio. US-$ (11 % zu konstanten Wechselkursen) hauptsächlich verursacht durch den stärkeren Absatz von Hämodialysegeräten, Dialysatoren, Blutschläuchen, Konzentraten und Produkten für die Peritonealdialyse, durch gestiegene Umsätze mit dem Phosphat-Binder PhosLo sowie durch Umsätze mit intravenös zu verabreichenden Eisenpräparaten, die Gegenstand der neuen Lizenz- und Vertriebsvereinbarung sind.
Die Verringerung der Bruttoergebnismarge ergab sich aus gesunkenen Bruttoergebnismargen im Segment International. Nordamerika wurde beeinflusst durch höhere Personal- und sonstige Betriebskosten, geringere Erstattungssätze für EPO und einen Rückgang der Verabreichungsmengen von EPO, höhere Materialkosten und gestiegene Kosten für das gerinnungshemmende Medikament Heparin, vollständig ausgeglichen durch gestiegene Umsätze mit privaten Versicherern. Die Verringerung im Segment International wurde verursacht durch verstärktes Wachstum im Geschäftszweig Dialysedienstleistungen, der geringere durchschnittliche Margen aufweist und durch ungünstige Währungseffekte im Zusammenhang mit aus Europa bezogenen Produkten aufgrund der Aufwertung des Euros gegenüber den lokalen Währungen. Beide Segmente verzeichneten aufgrund der Ausweitung der Produktionskapazitäten in 2008 höhere Abschreibungen als 2007. Durch diese neuen Kapazitäten war es möglich, in den Produktionsstätten des Segments International während der Sommerpause ein vergleichsweise normales Instandhaltungsprogramm durchzuführen. Im Vorjahr musste das Programm verkürzt werden.
Die Vertriebskosten und die allgemeinen Verwaltungskosten erhöhten sich auf 1.876 Mio. US-$ im Geschäftsjahr 2008 von 1.709 Mio. US-$ in 2007. Die Vertriebs- und die allgemeinen Verwaltungskosten in Prozent vom Umsatz („VV-Marge“) stiegen von 17,6 % im Geschäftsjahr 2007 auf 17,7 % in 2008. Der Prozentsatz erhöhte sich im Segment Nordamerika und verringerte sich im Segment International. In Nordamerika wurde die Steigerung des Prozentsatzes verursacht durch höhere Personalkosten und höhere Aufwendungen für Wertberichtigungen auf Forderungen, teilweise ausgeglichen durch wachstumsbedingte Kostenvorteile, und Gewinne aus Verkäufen von Anteilen anderer Gesellschafter an Tochtergesellschaften. Das Segment International profitierte von niedrigeren Fremdwährungsverlusten in Europa, einem geringeren Aufwand für Wertberichtigungen auf Forderungen und der geringeren Wachstumsrate der Vertriebskosten und der allgemeinen Verwaltungskosten im Vergleich zum Umsatzwachstum. Diese wurden teilweise ausgeglichen durch höhere Kosten der Zentralbereiche im Zusammenhang mit unter den Kosten der Zentralbereiche ausgewiesenen Aufwendungen der Renal Solutions Inc. und einem gestiegenen Personalaufwand aus Aktienoptionen. Die Wertberichtigungen auf Forderungen betrugen im Jahr 2008 214 Mio. US-$ gegenüber 202 Mio. US-$ in 2007, entsprechend 2,0 % vom Umsatz im Jahr 2008 und 2,1 % in 2007.
Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen erhöhten sich im Jahr 2008 auf 80 Mio. US-$ von 67 Mio. US-$ in 2007, hauptsächlich aufgrund zusätzlicher Aufwendungen für die weitere Entwicklung von Hämodialysegeräten, die Durchführung von Feldtests mit neu entwickelten Produkten sowie aus Aufwendungen für zusätzliche Forschungsprojekte im Bereich extrakorporale Therapien und Heimdialyse.
Das operative Ergebnis stieg von 1.580 Mio. US-$ in 2007 auf 1.672 Mio. US-$ in 2008. In Prozent vom Umsatz („operative Marge“) sank es von 16,3 % im Geschäftsjahr 2007 auf 15,8 % im gleichen Zeitraum 2008. Der Rückgang resultiert aus der Verringerung der Bruttoergebnismarge sowie den gestiegenen Vertriebskosten und der allgemeinen Verwaltungskosten in Prozent vom Umsatz und der vorstehend beschriebenen Erhöhung der Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen.
Der Zinsaufwand sank um 10 % von 400 Mio. US-$ für das Geschäftsjahr 2007 auf 361 Mio. US-$ für das Geschäftsjahr 2008. Gründe dafür waren gesunkene Zinssätze und die seit der Ablösung eines Teils der genussscheinähnlichen Wertpapiere der Gesellschaft günstigere Finanzierungsstruktur. Dies wurde teilweise ausgeglichen durch die aufgrund der Übernahme der Renal Solutions Inc. im 4. Quartal 2007 leicht angestiegene Verschuldung und höhere Investitionen in Sachanlagen in 2008.
Die Ertragsteuern stiegen auf 489 Mio. US-$ im Geschäftsjahr 2008 von 466 Mio. US-$ für 2007. Der Anstieg resultierte aus einem Anstieg der Ergebnisse. Der effektive Steuersatz verringerte sich auf 36,6 % für 2008 von 38,5 % für 2007, im Wesentlichen aufgrund der Senkung des Körperschaftsteuersatzes in Deutschland zum 1. Januar 2008.
Der Konzern-Jahresüberschuss betrug 818 Mio. US-$ in 2008 verglichen mit 717 Mio. US-$ in 2007. Der Anstieg ist hauptsächlich auf die Effekte der oben angeführten Ursachen zurückzuführen.
Die Gesellschaft beschäftigt 64.666 Personen (durchschnittlich Vollzeitbeschäftigte) zum 31. Dezember 2008 im Vergleich zu 61.406 Personen zum 31. Dezember 2007, ein Anstieg von 5 %. Dieser Anstieg resultiert hauptsächlich aus dem allgemeinen Wachstum der Geschäftsbereiche der Gesellschaft.
Die folgenden Erörterungen beziehen sich auf die operativen Segmente der Gesellschaft und auf die Kenngrößen, welche die Gesellschaft zur Führung dieser Segmente zu Grunde legt.
SEGMENT NORDAMERIKA
| Tabelle 04.3.3 | ZENTRALE INDIKATOREN FÜR DAS SEGMENT NORDAMERIKA |
| 2008 | 2007 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Anzahl der Behandlungen | 19.146.084 |
18.451.381 |
4 % |
| Organisches Behandlungswachstum | 2,9 % |
2,9 % |
– |
| Umsatz in Mio. US-$ | 7.005 |
6.663 |
5 % |
| Abschreibungen in Mio. US-$ | 238 |
220 |
8 % |
| Operatives Ergebnis in Mio. US-$ | 1.168 |
1.130 |
3 % |
| Operative Marge | 16,7 % |
17,0 % |
– |
UMSATZERLÖSE
Die Behandlungen stiegen im Geschäftsjahr 2008 um 4 % an, hauptsächlich aufgrund des organischen Behandlungswachstums (3 %) sowie Akquisitionen (1 %). Zum 31. Dezember 2008 wurden 125.857 Patienten (4 % mehr als im Vorjahr) in den 1.686 Kliniken behandelt, die die Gesellschaft im Segment Nordamerika besitzt oder betreibt, verglichen mit 121.431 behandelten Patienten in 1.602 Kliniken zum 31. Dezember 2007. Der Durchschnittserlös je Behandlung in Nordamerika betrug im Geschäftsjahr 2008 326 US-$ und 323 US-$ für 2007. In den USA stieg der Durchschnittserlös je Behandlung von 327 US-$ im Geschäftsjahr 2007 auf 330 US-$ für 2008, hauptsächlich als Folge gestiegener Umsätze mit privaten Versicherern.
Der Umsatz des Segments Nordamerika stieg im Geschäftsjahr 2008 aufgrund eines Anstieg der Umsätze im Geschäftszweig Dialysedienstleistungen um 4 % auf 6.247 Mio. US-$ von 6.002 Mio. US-$ für 2007 sowie durch einen Anstieg der Umsätze mit Dialyseprodukten um 15 % auf 758 Mio. US-$ von 661 Mio. US-$ im Geschäftsjahr 2007.
Der Anstieg der Umsätze aus Dialysedienstleistungen wurde durch ein organisches Behandlungswachstum von 3 %, gestiegenen Durchschnittserlösen je Behandlung (1 %) und 1 % Akquisitionen getragen. Dies wurde teilweise durch Klinikverkäufe und -schließungen (1 %) ausgeglichen. Die Verabreichung von EPO betrug in den Geschäftsjahren 2008 bzw. 2007 ca. 20 % bzw. 21 % der Gesamtumsätze aus Dialysedienstleistungen im Segment Nordamerika.
Treiber für die Erhöhung der Produktumsätze waren hauptsächlich ein stärkeres Absatzvolumen bei Dialysegeräten, Konzentraten, Blutschläuchen, Dialysatoren und Produkten für die Peritonealdialyse. Weitere Ursachen waren gestiegene Preise und ein verbessertes Absatzvolumen des neu lizenzierten, intravenös zu verabreichenden Eisenpräparates und höhere Umsätze mit dem Phosphat-Binder PhosLo, den die Gesellschaft Ende 2006 erwarb. In Folge der Einführung eines PhosLo Generikas durch einen Wettbewerber in den USA im Oktober 2008 erfährt die Gesellschaft jedoch einen Umsatzrückgang bei PhosLo.
OPERATIVES ERGEBNIS
Das operative Ergebnis stieg um 3 % von 1.130 Mio. US-$ in 2007 auf 1.168 Mio. US-$ in 2008. Die operative Marge sank auf 16,7 % in 2008 im Vergleich zu 17,0 % in 2007, vorwiegend aufgrund höherer Personal- und sonstiger Betriebskosten, höherer Kosten für Rohstoffe, geringerer Erstattungssätze für EPO und eines Rückgangs der Verabreichung von EPO, Erhöhungen der Kosten für Heparin sowie höherer Abschreibungen als Folge einer Ausweitung der Produktionskapazitäten. Dies wurde teilweise ausgeglichen durch gestiegene Umsätze mit privaten Versicherern. Die Kosten je Behandlung lagen im Geschäftsjahr 2008 bei 273 US-$ bzw. bei 267 US-$ in 2007.
SEGMENT INTERNATIONAL
| Tabelle 04.3.4 | ZENTRALE INDIKATOREN FÜR DAS SEGMENT INTERNATIONAL |
| 2008 | 2007 | Veränderung wie berichtet |
Veränderung zu konstanten Wechselkursen |
|
|---|---|---|---|---|
| Anzahl der Behandlungen | 8.720.489 |
7.991.040 |
9 % |
– |
| Organisches Behandlungswachstum | 8,6 % |
6,2 % |
– |
– |
| Umsatz in Mio. US-$ | 3.606 |
3.057 |
18 % |
13 % |
| Abschreibungen in Mio. US-$ | 171 |
141 |
21 % |
– |
| Operatives Ergebnis in Mio. US-$ | 616 |
544 |
13 % |
– |
| Operative Marge | 17,1 % |
17,8 % |
– |
– |
UMSATZERLÖSE
Die Behandlungen stiegen im Geschäftsjahr 2008 um 9 % gegenüber 2007, hauptsächlich aufgrund des organischen Behandlungswachstums (9 %) und Akquisitionen (1 %), teilweise ausgeglichen durch Klinikverkäufe und -schließungen (1 %). Zum 31. Dezember 2008 wurden 58.229 Patienten (11 % mehr als im Vorjahr) in den 702 Kliniken behandelt, die die Gesellschaft im Segment International besitzt, betreibt oder leitet, verglichen mit 52.432 behandelten Patienten in 636 Kliniken zum 31. Dezember 2007. Im Geschäftsjahr 2008 stieg der Durchschnittserlös je Behandlung auf 171 US-$ im Vergleich zu 152 US-$ in 2007, was im Wesentlichen eine Folge von gestiegenen Erstattungssätzen, Änderungen im Ländermix (11 US-$) und der Aufwertung lokaler Währungen gegenüber dem Dollar (8 US-$) war.
Der Umsatzanstieg des Segments International in 2008 gegenüber 2007 resultierte aus Erhöhungen der Umsätze sowohl bei Dialysedienstleistungen als auch bei Dialyseprodukten. Das organische Wachstum betrug in diesem Jahr 12 % und Akquisitionen trugen ca. 1 % bei. Währungsumrechnungseffekte trugen 5 % bei.
Einschließlich der Akquisitionseffekte nahm der Umsatz in der Region Europa um 19 % (12 % zu konstanten Wechselkursen), in der Region Lateinamerika um 23 % (19 % zu konstanten Wechselkursen) und in der Region Asien-Pazifik um 12 % (11 % zu konstanten Wechselkursen) zu.
Im Segment International stieg der Gesamtumsatz aus Dialysedienstleistungen im Verlauf des Geschäftsjahrs 2008 um 23 % (18 % zu konstanten Wechselkursen) auf 1.490 Mio. US-$ von 1.211 Mio. US-$ für 2007. Diese Zunahme ist hauptsächlich eine Folge des organischen Behandlungswachstums von 9 %, eines Zuwachses aufgrund von Akquisitionen in Höhe von 1 % sowie eines zusätzlichen Behandlungstages (1 %), teilweise ausgeglichen durch Klinikverkäufe und -schließungen (1 %). Ein Anstieg des Erlöses je Behandlung trug 8 % bei. Währungsumrechnungseffekte trugen 5 % bei.
Der Gesamtumsatz aus dem Vertrieb von Dialyseprodukten stieg im Geschäftsjahr 2008 um 15 % (10 % zu konstanten Wechselkursen) auf 2.117 Mio. US-$. Dieser Anstieg war hauptsächlich auf höhere Absatzzahlen bei Dialysatoren und Dialysegeräten zurückzuführen.
OPERATIVES ERGEBNIS
Das operative Ergebnis des Segments International verbesserte sich um 13 % auf 616 Mio. US-$ im Jahr 2008. Dazu beigetragen haben hauptsächlich der Anstieg der durchgeführten Behandlungen sowie der Erlöse je Behandlung und ein Anstieg des Produktabsatzvolumens. Die operative Marge verringerte sich auf 17,1 % für das Geschäftsjahr 2008 von 17,8 % für den gleichen Zeitraum 2007, hauptsächlich verursacht durch verstärktes Wachstum im Geschäftszweig Dialysedienstleistungen, der geringere durchschnittliche Margen aufweist, und höhere Abschreibungen aufgrund der Ausweitung der Produktionskapazitäten. Durch diese neuen Kapazitäten war es möglich, in den Produktionsstätten der Gesellschaft während der Sommerpause 2008 ein vergleichsweise normales Instandhaltungsprogramm durchzuführen. Im Vorjahr musste das Programm verkürzt werden. Des Weiteren wurde die Margenverringerung im Segment International verursacht durch ungünstige Währungseffekte in der Region Asien-Pazifik im Zusammenhang mit aus Europa bezogenen Produkten aufgrund der Aufwertung des Euros gegenüber den lokalen Währungen.








