| über | QUALITÄTSSTANDARDS |
Dr. Andrea Stopper
Bereichsleiter Koordination der
Dialysedienstleistungen in Europa,
Mittlerer Osten und Afrika
bei Fresenius Medical Care
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WIE FRESENIUS MEDICAL CARE
EFFIZIENZ UND QUALITÄT GLEICHZEITIG STEIGERN KANN. |
Es gibt kaum ein Land, in dem nicht diskutiert wird, welche Leistungen das öffentliche Gesundheitssystem bereitstellen kann und zu welchen Kosten. Umso besser, wenn sich Lösungen finden, die für den Patienten eine höhere Behandlungsqualität bringen, ohne das Gesundheitssystem stärker zu belasten - ja, die sogar zu Einsparungen führen.
Ein Beispiel dafür ist der umfassende Behandlungsansatz von Fresenius Medical Care in Portugal: Jahrelang hatte hier in der Dialyse die Erstattung den Kosten hinterhergehinkt. Seit dem 1. Januar 2009 gelten in Portugal neue Erstattungsregeln, die einen Paradigmenwandel mit sich bringen. „Es war eine echte Win-Win-Situation“, sagt Dr. Andrea Stopper, bei Fresenius Medical Care zuständig für die Koordination der Dialysedienstleistungen (in Europa, Mittlerer Osten und Afrika), „aber das war nicht für alle Beteiligten sofort erkennbar.“ Heute bietet Fresenius Medical Care dem staatlichen Versicherer eine wesentlich verbesserte Leistung, und das zu einem geringeren Preis.
Wie das möglich ist? „Der Schlüssel war, den Leistungsbegriff auszuweiten. Wir verantworten heute den gesamten Behandlungsprozess und nicht mehr nur einzelne Schritte darin“, so Dr. Stopper, „Es ist uns gelungen, unsere Verhandlungspartner davon zu überzeugen, dass wir eine bessere Gesamtqualität anbieten können, wenn wir den kompletten Behandlungsprozess einschließlich aller Dialysedienstleistungen und -produkte in unsere eigene Verantwortung übernehmen. Deshalb diskutieren wir momentan auch noch über die Einbeziehung des Vascular Access Management, kurz VAM.“ VAM nennt man den Bereich der Dialysemedizin, bei dem es darum geht, am Körper des Patienten einen Zugang zum Dialysesystem zu legen. „Bisher fand das vam meistens anderswo statt“, so Dr. Stopper, „zum Beispiel in allgemeinen Krankenhäusern. Dort legte man den Patienten einfach einen Katheter, statt die Operation vorzunehmen. Katheter führen aber oft zu Entzündungen und damit zu Folgekosten. Wenn wir das VAM selbst vornehmen, helfen wir, diese Art von Folgekosten zu vermeiden. So können wir die Behandlung insgesamt verbilligen - und trotzdem besser machen.“
Möglich war dies, weil Fresenius Medical Care in Portugal schon seit Jahren ein eigenes VAM-Zentrum betreibt, wo sich unternehmenseigene Ärzte die nötige Expertise erarbeiten konnten. „Das haben wir getan, ohne dafür einen Euro von staatlicher Seite zu bekommen - einfach, weil wir gesehen haben, dass dies der Weg zu besserer Qualität ist“, so Dr. Stopper. Der Erfolg gibt dieser Strategie recht: Nicht nur, dass die Patienten nach den neuen Standards länger leben, sie müssen auch seltener zurück ins Krankenhaus – ein deutliches Mehr an Lebensqualität!
Marketingverantwortliche am Hauptsitz
von Fresenius Medical Care
in Bad Homburg v.d.H.
Entwicklungen von Fresenius Medical Care:
Dr. Andrea Stopper im Gespräch mit
Marketingverantwortlichen aus aller Welt.
einen offenen Dialog der Experten aus
allen Regionen der Welt – zum Nutzen
des Patienten.
| unser | FAZIT |
Höhere Qualität kann bei uns auch durch Kostendruck
entstehen. Das Kostenerstattungsmodell in Portugal ist
dabei Vorbild für die Gesundheitsmärkte weltweit.
– unser Beitrag –
BETREUTE PATIENTEN IN PORTUGAL
4.200
PATIENTEN IN PORTUGAL,
DIE MITTELS ONLINE-HDF
BEHANDELT WERDEN
65 %
DIALYSEZENTREN IN PORTUGAL
34
Weitere Informationen zu diesem Thema finden hier.








