über QUALITÄTSmanagement

Glenn Slater (li.),
Bereichsleiter Produktion Nordamerika

Mike Saraceno (re.),
Bereichsleiter Qualitätssysteme
Nordamerika

Wie sich Fresenius Medical care immer
Wieder neue ansätze Für VerBesserungen
in der Produktion erschliesst.

Qualitätssicherung und Produktion sind zwei Funktionen, die entscheidend für den Erfolg von Fresenius Medical Care sind. In vielen anderen Unternehmen sind dies meist separate Einheiten, die nicht unbedingt die gleichen Ziele verfolgen. Fresenius Medical Care Nordamerika allerdings trennt Qualitätssicherung und Produktion nicht, sondern hat vielmehr mit dem Ziel, beste Produktqualität zu erzielen, beide sehr eng zusammengeführt. Mike Saraceno, verantwortlich für die Qualitätssysteme bei Fresenius Medical Care Nordamerika: „Das Leben und die Gesundheit von Patienten hängt von der Qualität unserer Produkte ab; deshalb müssen wir immer eine Top-Performance abliefern, auch wenn die Fertigungsmengen steigen.“

Der Markt erwartet und bekommt von Fresenius Medical Care überdurchschnittliche Qualität zu Preisen, die eines Kostenführers würdig sind. Mit der steigenden Nachfrage haben sich auch die Produktionsmengen erhöht – bis zu dem Punkt, an dem eine Partnerschaft zwischen Qualitätssicherung und Produktion notwendig wurde, und damit auch das Festlegen gemeinsamer Ziele. Weiterhin zu akzeptieren, dass eine bestimmte Menge der Produkte nun einmal Ausschuss ist – das konnte und wollte sich Fresenius Medical Care nicht länger leisten. Glenn Slater, verantwortlich für die Produktion bei Fresenius Medical Care Nordamerika, unterstreicht die Wichtigkeit der Partnerschaft mit der Qualitätssicherung: „Jeder von uns weiß, dass wir unsere Ziele nur dann erreichen können, wenn wir zusammen daran arbeiten. Kooperation heißt der Schlüssel – nur dank der Partnerschaft zwischen Qualitätssicherung und Produktion ist es uns gelungen, bei der Fertigung zum höchsten Qualitätslevel vorzustoßen.”

Mit den Qualitätsprogrammen, die in der Zusammenarbeit entwickelt wurden, haben Slater und Saraceno einen Six-Sigma-Level mit einer Fehlerrate von nur 3,4 erreicht – das heißt, auf eine Million Produktionseinheiten kommen nur 3,4 fehlerhafte Teile. Dem Management war bewusst, dass die Einführung dieser Programme enorme Anstrengungen und an den Produktionsstandorten, an denen es Verbesserungspotenzial gab, ein komplettes Umdenken bei den Prozessen erfordern würde. Saraceno und Slater haben die Prozesse mit Blick auf maximale Qualität erfolgreich neu ausgerichtet und ihre Mitarbeiter motiviert, daran mitzuwirken.

Mit der Konzentration auf Qualität geht auch ein wachsendes Umweltbewusstsein einher; ein Ziel ist dabei die Abfallvermeidung. In der Produktionsstätte in Utah zum Beispiel ist in den vergangenen zwei Jahren das Sondermüllvolumen um 84 % und der Deponiemüll um 66 % reduziert worden.

„Die gesamte Organisation basiert bei Fresenius Medical Care auf gemeinsamen Werten. Dieses Konzept ermöglicht jedem von uns, über sich selbst hinauszuwachsen”, fasst Saraceno zusammen. Und der Erfolg gibt ihnen recht, so Slater: „Ich arbeite schon seit 35 Jahren in dieser Branche, aber eine Qualität wie bei Fresenius Medical Care habe ich bisher nirgendwo sonst gesehen.“

Kapitel Qualitätsmanagement (Foto)
Ein Dialysator entsteht - „Lean Six Sigma“
heißt in der Produktion das Zauberwort
für höchste Qualität.
Kapitel Qualitätsmanagement (Foto)
Dialysatoren von Fresenius Medical Care
in der Endkontrolle: Geprüfte Qualität schafft Vertrauen.
Kapitel Qualitätsmanagement (Foto)
Von Hand getestet:
Produktionsmitarbeiter kontrollieren
die Bauteile der Dialysatoren.
unser FAZIT

Wir sind dank effizienter Produktionsverfahren Kostenführer,
bei gestiegenem Output und gleichzeitig besserer Qualität.
Zugleich schonen wir die weltweiten Ressourcen und
verringern die Umweltbelastung.

– unser Beitrag –

ENTLASTUNG DER UMWELT
IN DEN WERKEN VON
FRESENIUS MEDICAL CARE
IN OGDEN UND WALNUT CREEK
FÜR DAS JAHR 2008

WASSERVERBRAUCH
– 12 %

STROMVERBRAUCH
– 8,3 %

ERDGASVERBRAUCH
– 48 %

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie ab Seite 86.

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